Die richtige Bilderrahmen-Größe finden – so messen Sie Ihr Bild richtig
Wer einen passenden Bilderrahmen sucht, stellt oft schnell fest: Die richtige Größe ist nicht immer so einfach zu bestimmen. Viele messen nur die sichtbare Bildfläche, andere den kompletten Rahmen oder das Außenmaß. Für die Auswahl des passenden Bilderrahmens ist jedoch in erster Linie das Bildformat bzw. das Einlegemaß entscheidend. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie Ihr Bild richtig messen, worin der Unterschied zwischen Bildformat, sichtbarer Fläche und Außenmaß liegt und welche Rahmengröße zu Ihrem Motiv passt.
Was muss ich für den passenden Bilderrahmen messen?
Für die Wahl des passenden Bilderrahmens ist nicht das Außenmaß des Rahmens entscheidend, sondern die Größe des Bildes, das eingelegt werden soll. Maßgeblich ist also das Bildformat. Wenn Ihr Foto, Druck oder Motiv 30 x 40 cm groß ist, benötigen Sie in der Regel einen Bilderrahmen im Format 30 x 40 cm.
Viele Kundinnen und Kunden orientieren sich versehentlich am kompletten Rahmenmaß oder an der sichtbaren Vorderfläche. Beides kann schnell zu Missverständnissen führen. Entscheidend ist in den meisten Fällen das Maß des eigentlichen Bildes beziehungsweise des Einlegemaßes. Nur so lässt sich sicher bestimmen, welcher Bilderrahmen wirklich passt.
Gerade bei vorhandenen Rahmen kommt es häufig zu Verwechslungen: Die sichtbare Bildfläche ist meist kleiner als das eigentliche Bildformat, weil der Rahmenrand einen Teil des Motivs überdeckt. Deshalb sollte für die Auswahl eines neuen Bilderrahmens immer zuerst das tatsächliche Maß des Bildes geprüft werden.
Der Unterschied zwischen Bildformat, sichtbarer Fläche und Außenmaß
Beim Bilderrahmen gibt es mehrere Maße, die häufig miteinander verwechselt werden. Gerade deshalb ist es wichtig zu wissen, welches Maß für die Auswahl des passenden Rahmens wirklich entscheidend ist.
Bildformat / Einlegemaß
Das Bildformat beschreibt die Größe des Bildes oder Motivs, das in den Rahmen eingelegt wird. Dieses Maß ist in der Regel ausschlaggebend, wenn Sie einen passenden Bilderrahmen auswählen möchten. Hat Ihr Bild beispielsweise das Format 30 x 40 cm, benötigen Sie meist auch einen Bilderrahmen im Format 30 x 40 cm.
Sichtbare Bildfläche
Die sichtbare Bildfläche ist der Teil des Bildes, der von vorne tatsächlich zu sehen ist. Sie ist meist etwas kleiner als das eigentliche Bildformat, weil der Rahmenrand das Motiv an den Rändern leicht überdeckt. Dadurch kann ein Bild mit dem Format 30 x 40 cm von vorne sichtbar kleiner wirken.
Außenmaß des Rahmens
Das Außenmaß beschreibt die komplette Größe des fertigen Bilderrahmens. Dieses Maß ist vor allem dann wichtig, wenn Sie planen möchten, wie viel Platz der Rahmen an der Wand, auf einem Möbelstück oder in einer Bilderwand einnimmt. Für die Auswahl des passenden Bildformats ist das Außenmaß jedoch meist nicht das entscheidende Kriterium.
Warum diese Unterscheidung wichtig ist
Viele Missverständnisse beim Bilderrahmenkauf entstehen genau an diesem Punkt. Wer nur die sichtbare Bildfläche misst oder sich am Außenmaß orientiert, bestellt schnell die falsche Größe. Deshalb gilt: Für den passenden Bilderrahmen ist in erster Linie das Bildformat beziehungsweise das Einlegemaß entscheidend. Die sichtbare Fläche und das Außenmaß spielen erst im zweiten Schritt eine Rolle.
So messen Sie Ihr Bild richtig
Um den passenden Bilderrahmen zu finden, sollten Sie immer zuerst das eigentliche Bild oder Motiv messen. Legen Sie Ihr Foto, Ihren Druck oder Ihr Poster flach hin und messen Sie die Breite und Höhe möglichst genau. Dieses Maß ist in der Regel die Grundlage für die Auswahl des passenden Rahmens.
Wichtig ist dabei: Messen Sie nicht nur die sichtbare Vorderfläche eines bereits vorhandenen Rahmens und orientieren Sie sich auch nicht ausschließlich am Außenmaß. Beides kann leicht zu falschen Ergebnissen führen. Entscheidend ist das Maß des Bildes selbst beziehungsweise das Einlegemaß, also die Größe, die der neue Rahmen aufnehmen soll.
Wenn Sie ein Bild ohne Rahmen vor sich haben, ist die Bestimmung meist einfach: Hat das Motiv beispielsweise 13 x 18 cm, benötigen Sie in der Regel einen Bilderrahmen im Format 13 x 18 cm. Schwieriger wird es oft, wenn das Bild bereits in einem Rahmen steckt. Dann sollte möglichst das Bild selbst entnommen oder der innere Ausschnitt sorgfältig geprüft werden, damit nicht versehentlich nur die sichtbare Bildfläche als Maß genommen wird.
Gerade bei Bildern, die bereits gerahmt waren, lohnt sich ein zweiter Blick. Denn die Vorderansicht kann täuschen: Was sichtbar ist, ist oft kleiner als das tatsächliche Bildformat. Deshalb gilt beim Messen immer: Nicht der komplette Rahmen und nicht nur die sichtbare Fläche sind entscheidend, sondern die tatsächliche Größe des Bildes, das in den neuen Rahmen eingelegt werden soll.
Typische Fehler beim Messen von Bilderrahmen
Beim Kauf eines neuen Bilderrahmens entstehen viele Fehler nicht beim Rahmen selbst, sondern schon beim Ausmessen. Besonders häufig wird das falsche Maß als Grundlage genommen. Dadurch wird ein Rahmen bestellt, der am Ende nicht richtig passt, obwohl eigentlich nur an der falschen Stelle gemessen wurde.
Ein typischer Fehler ist, dass nur die sichtbare Bildfläche gemessen wird. Diese ist jedoch meist kleiner als das eigentliche Bildformat, weil der Rahmenrand das Motiv an den Seiten leicht überdeckt. Wer sich nur an diesem sichtbaren Ausschnitt orientiert, bestellt schnell einen zu kleinen Rahmen.
Ebenso häufig wird das Außenmaß eines vorhandenen Rahmens gemessen. Dieses Maß sagt zwar etwas darüber aus, wie groß der Rahmen insgesamt ist, hilft aber nicht dabei, das passende Bildformat für einen neuen Rahmen zu bestimmen. Für die Auswahl des richtigen Bilderrahmens ist das Außenmaß in der Regel nicht das entscheidende Kriterium.
Auch bei bereits gerahmten Bildern kommt es oft zu Verwechslungen. Viele orientieren sich an der Frontansicht und gehen davon aus, dass das sichtbare Maß automatisch dem Bildformat entspricht. Tatsächlich ist das Bild dahinter meist etwas größer. Deshalb sollte – wenn möglich – immer das eigentliche Motiv oder zumindest das Einlegemaß geprüft werden.
Wer diese typischen Fehler vermeidet, findet deutlich leichter den passenden Bilderrahmen und spart sich unnötige Fehlkäufe oder Rückfragen.
Welche Rahmengröße passt zu meinem Bild?
Grundsätzlich gilt: Die passende Rahmengröße richtet sich in den meisten Fällen nach dem Bildformat. Das bedeutet: Hat Ihr Bild oder Motiv ein bestimmtes Maß, wählen Sie in der Regel auch einen Bilderrahmen in genau diesem Format.
Beispiele:
- Bild 10 x 15 cm → Rahmen 10 x 15 cm
- Bild 13 x 18 cm → Rahmen 13 x 18 cm
- Bild 21 x 29,7 cm → Rahmen DIN A4
- Bild 30 x 40 cm → Rahmen 30 x 40 cm
- Bild 40 x 50 cm → Rahmen 40 x 50 cm
Wichtig ist dabei, dass sich das Bildformat auf das Motiv bezieht, das in den Rahmen eingelegt werden soll. Die sichtbare Vorderfläche kann später etwas kleiner erscheinen, weil der Rahmenrand einen Teil des Bildes überdeckt. Das ist normal und bedeutet nicht, dass der Rahmen falsch gewählt wurde.
Wenn Sie mit Standardformaten wie 10 x 15 cm, 13 x 18 cm, 18 x 24 cm, 21 x 29,7 cm oder 30 x 40 cm arbeiten, ist die Zuordnung meist unkompliziert. Schwieriger wird es bei bereits gerahmten Motiven oder bei Unsicherheit darüber, welches Maß eigentlich relevant ist. In diesen Fällen hilft es, das Bild selbst oder zumindest den inneren Ausschnitt möglichst genau zu prüfen.
Sobald das Bildformat feststeht, lässt sich die passende Rahmengröße in der Regel eindeutig bestimmen.
Warum die sichtbare Fläche kleiner ist als das Bildformat
Viele wundern sich, warum ein Bild im Rahmen von vorne etwas kleiner wirkt, obwohl der Bilderrahmen scheinbar die richtige Größe hat. Der Grund dafür ist einfach: Der Rahmenrand überdeckt das Motiv an den Seiten leicht, damit es sicher gehalten wird. Dadurch ist die sichtbare Bildfläche meist etwas kleiner als das eigentliche Bildformat.
Wenn ein Bild beispielsweise das Format 30 x 40 cm hat, bedeutet das nicht automatisch, dass diese gesamte Fläche später auch vollständig sichtbar ist. Ein kleiner Randbereich wird in der Regel vom Rahmen verdeckt. Das ist normal und Teil der Konstruktion eines Bilderrahmens. Nur so kann das Bild stabil sitzen und sauber eingefasst werden.
Gerade bei bereits gerahmten Bildern führt das oft zu Missverständnissen. Wer nur die sichtbare Vorderfläche misst, erhält meist ein kleineres Maß als das tatsächliche Bildformat. Deshalb ist es wichtig, zwischen dem sichtbaren Ausschnitt und dem eigentlichen Maß des Bildes zu unterscheiden.
Für die Auswahl des passenden Bilderrahmens bleibt deshalb das Bildformat beziehungsweise das Einlegemaß entscheidend – nicht die Fläche, die von vorne sichtbar ist. Die kleinere sichtbare Bildfläche ist kein Fehler, sondern eine normale Eigenschaft vieler Bilderrahmen.
Häufige Fragen zur richtigen Bilderrahmen-Größe
Für die Auswahl des passenden Bilderrahmens ist in der Regel das Bildformat entscheidend, also die Größe des Bildes oder Motivs, das eingelegt werden soll. Das Außenmaß des Rahmens ist meist erst dann wichtig, wenn Sie planen möchten, wie viel Platz der Rahmen an der Wand oder auf einem Möbelstück einnimmt.
Die sichtbare Fläche ist meist etwas kleiner, weil der Rahmenrand das Bild an den Seiten leicht überdeckt. Das ist normal und sorgt dafür, dass das Motiv sicher im Rahmen sitzt.
Für den Kauf des passenden Bilderrahmens ist das Bildformat meist wichtiger. Das Außenmaß spielt vor allem dann eine Rolle, wenn Sie den Platz für den Rahmen an der Wand oder in einer Bilderwand planen möchten.
Wenn Sie wissen möchten, welches Bild in einen Rahmen passt, sollten Sie möglichst das Einlegemaß oder den inneren Ausschnitt prüfen. Die sichtbare Vorderfläche allein reicht dafür oft nicht aus.
Bei größeren Formaten spielen neben dem Bildmaß auch Material, Gewicht und die Wahl zwischen Echtglas und Acrylglas eine wichtige Rolle. Gerade bei größeren Bilderrahmen wird häufig Acrylglas verwendet, da es leichter und bruchsicherer ist. Mehr zum Unterschied zwischen Echtglas und Acrylglas erfahren Sie hier.
Die passende Bilderrahmen-Größe sicher auswählen
Wenn Sie das Bildformat richtig bestimmen, lässt sich auch die passende Rahmengröße deutlich einfacher auswählen. So vermeiden Sie typische Messfehler und finden schneller den Bilderrahmen, der wirklich zu Ihrem Motiv passt.
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